Vor- und Nachteile bei DSL Verträgen

DSL Verträge gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Dabei bieten immer mehr der Internetanbieter zahlreiche Sonderaktionen für Neukunden an, mit denen sich kräftig sparen lässt. So finden sich Nachlässe zwischen 60 und bis zu 200 Euro. Zusätzliche Geräte, wie Handy, Netbook oder ähnliches sind ebenfalls oftmals mit enthalten. Doch was bringt der Abschluss eines solchen Vertrages tatsächlich?

Sicher sind die Einsparungen immens und werden gerne von Jedermann angenommen. Aber sie werden nur gewährt, wenn eine vergleichsweise lange Vertragslaufzeit eingegangen wird. So müssen sich die Neukunden, um in den Genuss der Vorteile zu kommen, meist mindestens 24 Monate an den DSL-Anbieter binden. Nur die Kabelbetreiber, wie Kabel Deutschland oder Tele2 bieten mit Laufzeiten von zwölf Monaten kürzere Laufzeiten.

Einzig congstar und Alice können deutschlandweit DSL Verträge ohne Mindestlaufzeit bieten. Hinzu kommen einige weitere DSL Provider, die aber nur regional verfügbar sind. Die Vorteile bei kurzen Vertragslaufzeiten sind jedoch immens: So muss der alte Vertrag bei langen Laufzeiten auch beim Umzug mitgenommen werden, wodurch nicht selten zusätzliche Kosten entstehen. Außerdem kann es passieren, dass die Vertragslaufzeit mit dem Tag des Umzugs von Neuem beginnt. Wer unzufrieden mit dem Internetanbieter ist, kann seinen Vertrag zwar nicht mehr nutzen, während der Mindestlaufzeit muss aber weiter gezahlt werden. Bei DSL Verträgen ohne Mindestlaufzeit werden dagegen Verträge innerhalb von nur vier Wochen kündbar. Somit ergeben sich zahlreiche Vorteile, wenn auf Verträge mit kurzen Laufzeiten gesetzt wird. Allerdings dürfen Kunden nicht mit hohen Preisnachlässen oder zusätzlichen gratis Produkten, wie Handys, Surfsticks und Co. rechnen, denn diese werden nur bei langen DSL Laufzeiten gewährt.

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